Verabschiedungen

Verabschiedung von Oberstudienrätin Hiltrud Hannus

Langjährige Kollegin wird in die Altersteilzeit entlassen

Verabschiedung HiltrudHannus 

Mit dem Ende des ersten Schulhalbjahres wurde Oberstudienrätin Hiltrud Hannus Ende Januar 2013 in die Freistellungsphase der Altersteilzeit entlassen.
Aus diesem Anlass fand eine Feierstunde statt, in der sich die Schulgemeinschaft von Hiltrud Hannus verabschiedete. Schulleiter Prof. Dr. Edzard Visser gab einen Überblick über ihren Lebenslauf und würdigte ihre Arbeit an der Schule.

Nach dem Abitur am Mayener Gymnasium nahm Hiltrud Hannus 1969 in Mainz das Studium der Schulmusik, Musikwissenschaft und Germanistik auf, das sie 1974 mit dem 1. Staatsexamen erfolgreich beendete. Das anschließende Referendariat absolvierte sie in Koblenz. Nach dem 2. Staatsexamen 1976 trat sie ihre Stelle am damaligen Staatlichen Neusprachlichen Gymnasium Mayen an und unterrichtete dort seitdem die Fächer Musik und Deutsch.
Prof. Dr. Visser hob neben ihrer fachlichen Kompetenz besonders den Aspekt der Kontinuität hervor. In den fast 37 Jahren ihres Schuldienstes war Hiltrud Hannus auf der einen Seite stets offen für Neuerungen, wog aber auf der anderen Seite genau ab, ob die Neuerungen sinnvoll genug waren, um sie umzusetzen und blieb ihrem Stil treu.
Das Prinzip der Kontinuität zeigt sich auch in den außerunterrichtlichen Bereichen ihrer schulischen Tätigkeit. So hatte Hiltrud Hannus über 25 Jahre die Fachkonferenzleitung Musik inne und leitete nun 36 Jahre lang das Schulorchester des Megina-Gymnasiums, mit dem sie alljährlich Konzerte in und außerhalb der Schule veranstaltete und die musikalische Umrahmung von Feierlichkeiten an der Schule gestaltete. Auf ihre Initiative hin finden seit 1980 die alljährlichen Verabschiedungskonzerte der Abiturienten statt. Mit gemeinsamen Konzerten zwischen dem Collège Privé Saint –Jacques in Joigny förderte sie über viele Jahre hinweg die deutsch-französische Freundschaft.
Diese lange Verbindung mit dem Schulorchester ließ Kollegin Beate Gottwald in einem kleinen Vortrag mitsamt einigen Bildern von den Anfängen bis heute Revue passieren. Musikalisch umrahmt wurde der Beitrag vom Schulorchester, dessen Mitglieder sich bei ihrer Leiterin bedankten und verabschiedeten.
Die Kollegen bedankten sich durch die Fachkonferenzleiter Klaus Reichelt (Musik)und Michael Brauns (Deutsch) sowie den Personalratsvorsitzenden Jan Hitzing mit persönlichen Worten und Präsenten bei Hiltrud Hannus und wünschten ihr ebenso wie der Schulelternbeirat und die Schülervertretung alles Gute für den neuen Lebensabschnitt.
Beschlossen wurde die Feierstunde, zu der auch ehemalige Kolleginnen und Kollegen geladen waren, mit einem musikalischen Gruß des Kollegiums.

(Gw)

 

Wir gratulieren unseren Referendaren zum bestandenen Examen

Referendare 2010l

 Nach fast zwei Jahren Ausbildung haben Frau Carina Weber (Englisch/Französisch) und Herr Michael Brauns (Sport/Deutsch) ihre Referendarszeit mit sehr gutem Erfolg beendet. Bis zum 1. Februar 2011 werden beide weiterhin an unserer Schule unterrichten.

Wir wünschen ihnen viel Erfolg und große Freude an ihrer verantwortungsvollen Tätigkeit!

Allen Kollegen, die an der Ausbildung beteiligt waren, möchten wir herzlich danken.

Ulrike Tersch, Ausbildungsleiterin

Ein Original verlässt das Megina-Gymnasium

Oberstudienrat Hermann Olbert wird in den Vorruhestand entlassen

Verabschiedung Hermann Olbert 

„Sprich laut und deutsch!“ – Welcher Schüler kennt sie nicht, die einzigartigen Redewendungen des Deutsch- und Erdkundelehrers Hermann Olbert, der Schülergenerationen des Mayener Megina-Gymnasiums geprägt hat.

Zum Schulhalbjahr wurde Oberstudienrat Hermann Olbert nach 32 Dienstjahren in einer Feierstunde von Kollegen und Schülern verabschiedet.

Hermann Olbert war selbst Schüler des Mayener Gymnasiums. Nach dem Abitur 1968 folgte 1969-1973 das Studium der Geographie und Germanistik in Mainz. 1976 erhielt er das Johannes-Gutenberg-Stipendium der Stadt Mainz. Nach dem Referendariat am Studienseminar Bad Kreuznach war er seit Februar 1978 am Megina-Gymnasium tätig.

In den 32 Jahren seiner Tätigkeit am Megina-Gymnasium hat er sich vielseitig um die Schule verdient gemacht. Besonders hervorzuheben ist sein Aufbau des Schularchivs 1997, das er bis jetzt betreute. In diesem Zusammenhang war er 2007 federführend bei der Erstellung der Chronik „100 Jahre Megina-Gymnasium Mayen“.

Zuvor war er über 15 Jahre Verbindungslehrer des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge, leitete den Filmclub der Schule und war im Schulausschuss tätig.

Vielen ehemaligen Schülerinnen und Schülern ist er darüber hinaus als unnachahmlicher Verfasser der „Jahresbriefe“ der Vereinigung Ehemaliger bekannt. 17 Jahre hatte er dort das Amt des Schriftführers inne.

„Ihre Berufsjahre waren geprägt von Zeiten des Umbruchs. Und in diesen Zeiten braucht die Schule Lehrerpersönlichkeiten wie Sie, die ihren Weg gefunden haben, sich treu geblieben sind und Bildung nicht als Luftblase sehen“, so Schulleiter Prof. Dr. Edzard Visser in seiner Ansprache.

Im Namen der Schülerschaft verabschiedete sich Felix Krupp von seinem Lehrer, nicht ohne einige Anekdoten aus dem Unterricht in erfrischender Weise darzubieten.

Die Vorsitzenden der Fachschaften Deutsch und Erdkunde Gerard Zimmermann und Frank-Michael Seitz wünschten ihrem Kollegen alles Gute für den neuen Lebensabschnitt und hoben sein gutes Verhältnis zu den Schülern sowie seine Korrektheit und Fachkompetenz hervor. Der Personalratsvorsitzende Jan Hitzing würdigte Hermann Olbert als authentischen Kollegen und Original, das der Schule nun verloren geht.

Hermann Olbert hat nun für die sogenannte Freistellungsphase der Altersteilzeit den Plan, keinen Plan zu haben und verabschiedete sich mit einem Zitat aus „Der Schatzgräber“ von Johann Wolfgang von Goethe: „Tages Arbeit, abends Gäste! Saure Wochen, frohe Feste!“