Verabschiedungen

Verabschiedung der Referendarinnen

Die Schulgemeinschaft gratuliert Judith Ritter (Bildende Kunst, Englisch) und Verena Letzel (Deutsch, Englisch) zum bestandenen Zweiten Staatexamen und wünscht ihnen alles Gute für ihre berufliche und private Zukunft.

Drei Naturwissenschaftler werden in den Ruhestand verabschiedet

In einer Feierstunde am letzten Schultag hat Schulleiter Prof. Dr. Edzard Visser im Beisein von Lehrerschaft, ehemaligen Fachkolleginnen und -kollegen, Vertretern der SV und des SEB die Kollegen Karl-Heinz Loosen, Erich Vilter und Horst Schaefer geehrt und in ihren Ruhestand verabschiedet.

Verabschiedung

Referendare2015

Verabschiedungen am Megina-Gymnasium

Vier untrennbar mit der Schule verbundene Lehrer gehen in den Ruhestand

Verabschiedung 

 

Vor den Sommerferien verabschiedete das Kollegium des Megina-Gymnasiums in einer Feierstunde die vier langjährigen Kollegen Ilse Schumacher, Anne Schütte, Brigitte Schubach-Schmitt und Kurt Schmitt.

Wird man nun von ehemaligen Schülern älterer Jahrgänge gefragt, wer von den alten, d.h. eigenen Lehrern noch auf der Schule sei, muss man in Zukunft wohl antworten: „Niemand“. Das Kollegium hat komplett gewechselt.
Und mit dem Ehepaar Schmitt, Frau Schütte und Frau Schumacher verlassen Lehrerpersönlichkeiten die Schule, die z.T. weit über 30 Jahre am Megina-Gymnasium tätig waren und die Schule sowie ganze Schülergenerationen geprägt haben. So sind über 20 jetzige Lehrer des Megina-Gymnasiums ehemalige Schüler der vier Ruheständler.

Mitglieder der Big-Band, des Schulchores und der Chorklassen unter Resi Haupt und Gerd Schlaf eröffneten mit musikalischen Beiträgen die Verabschiedung, zu der auch viele ehemalige Kollegen erschienen waren. Die Chorklasse 5g dankte ihrer Kunstlehrerin Frau Schubach-Schmitt für das gemeinsame Jahr und verabschiedete sich mit einem Lied von ihrer.

Schulleiter Prof. Dr. Edzard Visser stellte in seiner Ansprache den beruflichen Werdegang der zu Verabschiedenden dar, nicht ohne auch persönliche Worte für sie zu finden. Er würdigte ihre geleistete Arbeit am Megina-Gymnasium und bedankte sich für ihren Einsatz für die Schule.

Die Vertreter des Personalrates sowie die Fachkollegen verabschiedeten sich von ihren Kollegen mit Präsenten und den besten Wünschen für den Ruhestand.

Oberstudienrätin Ilse Schumacher machte 1971 das Abitur in Brühl und nahm in Bonn bis 1977 das Studium der Fächer Germanistik und Geschichte auf. Bis 1979 war sie Referendarin am Studienseminar in Trier und nach Anstellungen in Neuwied und Adenau wurde sie 1984 auf eigenen Wunsch nach Mayen versetzt. Am Megina-Gymnasium unterrichtete sie die Fächer Deutsch und Geschichte. Darüber hinaus war sie langjähriges Mitglied des Personalrates und seit 2002 Gleichstellungsbeauftragte, die sich für den Girls Day der Schülerinnen und besonders für die Belange der Kolleginnen eingesetzt hat. Dabei war sie von ihrer Art her stets klar in der Sache und angenehm in der Form, so Prof. Dr. Visser. Ihre Tätigkeiten machten sie zu einem wichtigen Mitglied der Schulgemeinschaft.

Anne Schütte ist nun seit 40 Jahren am Megina-Gymnasium tätig, das ist bis jetzt einmalig, wie Prof. Dr. Visser zu berichten wusste. Sie zeichnet ihre offene Art, ihre ungeheure sportliche Fitness und ihr großer Erfahrungsschatz aus. Sie wird von Kollegen hoch geschätzt, war lange Zeit im Personalrat tätig und hat einen sehr guten Kontakt zu den Schülerinnen und Schülern, was sich auch in ihrer langjährigen Tätigkeit als Verbindungslehrerin zeigt.
Nach der Schulzeit in Aurich machte sie bis 1968 eine Ausbildung zur Sport- und Gymnastiklehrerin. 1973 erfolgte nach Anstellungen in der Nähe von Bremen und in Bielefeld die gewünschte Versetzung nach Mayen, wo sie seit nunmehr 40 Jahren Sport unterrichtet. Immer waren ihr ihre Schülerinnen und der Sport wichtig. Dort kann sie sich nun weiter betätigen, wird sie doch nach ihrer Verabschiedung auch in diesem Schuljahr als Vertretungskraft weiterhin Sportstunden erteilen.

Brigitte Schubach-Schmitt machte 1972 in Neuwied das Abitur und nahm anschließend in Koblenz das erziehungswissenschaftliche Studium der Fächer Bildende Kunst und Biologie auf. Sie legte 1975 das 1. Staatsexamen für die Sekundarstufe I ab. Nach dem Vorbereitungsdienst und der Babypause unterrichtete sie bereits am Mayener Gymnasium, die Festanstellung dort erfolgte dann 1985. Ihre Fächer Bildende Kunst und Biologie unterrichtete sie mit großem Engagement, die Arbeit mit den Kindern lag ihr sehr am Herzen. Ihr Anliegen war es, den Schülern die Bedeutung der Natur sowie den Blick für die Schönheit der Dinge zu vermitteln.
Prof. Dr. Visser stellte ihr ruhiges und elegantes Wesen heraus und betonte, wie wichtig ihr neben dem Ästhetischen auch das Atmosphärische ist. Wenn es um Weihnachtsdekoration der Eingangshalle oder Blumenschmuck im Lehrerzimmer ging, stilsicher und selbstverständlich wurde es von Frau Schubach-Schmitt umgesetzt, um Schülern wie Lehrern einen Ort zu schaffen, an dem sie sich wohlfühlen konnten.

Studiendirektor Kurt Schmitt legte 1971 in Bingen sein Abitur ab und nahm nach der Wehrdienstzeit das Studium der Fächer Physik und Mathematik in Mainz auf, das der 1977 mit dem 1. Staatsexamen abschloss. Im Anschluss an das Referendariat nahm Kurt Schmitt am 1.2.1980 seinen Dienst am Mayener Gymnasium auf. Neben dem Unterricht der Fächer Physik und Mathematik war er 16 Jahre im Personalrat tätig, bis er 1999 als pädagogischer Leiter der Mittelstufe zum Studiendirektor ernannt wurde. Kommissarische MSS-Leitung, die Einführung des Betriebspraktikums sowie die Organisation der Schulbuchausleihe waren weitere Aufgabenfelder. Seine ruhige Sachlichkeit, die vorbildliche Pflichterfüllung und seine freundliche und angenehme Art sind Eigenschaften, die Prof. Dr. Edzard Visser besonders im Schulleitungsteam zu schätzen wusste.

Die Ruheständler bedankten sich jeweils bei der Schulgemeinschaft und in einer kleinen Rede brachte Brigitte Schubach-Schmitt ihre Gedanken zum Abschied von der Schule zum Ausdruck. Sie schloss mit einem Zitat von Anatole France: „Alle Veränderungen haben ihre Melancholie. Denn was wir hinter uns lassen, ist ein Teil unserer selbst“.

Und als besonderes Bonbon präsentierte das Ehepaar Schmitt einen kleinen Film, in dem sie mit einem Augenzwinkern das Lehrerleben am Megina-Gymnasium Revue passieren ließen, bevor sie zur gemeinsamen Feier luden.

 

 

 

Schulleiter Prof. Dr. Edzard Visser mit den vier "Unruheständlern"

Wir wünschen ihnen alles Gute!!!

(Gw)

Verabschiedung von Oberstudienrätin Hiltrud Hannus

Langjährige Kollegin wird in die Altersteilzeit entlassen

Verabschiedung HiltrudHannus 

Mit dem Ende des ersten Schulhalbjahres wurde Oberstudienrätin Hiltrud Hannus Ende Januar 2013 in die Freistellungsphase der Altersteilzeit entlassen.
Aus diesem Anlass fand eine Feierstunde statt, in der sich die Schulgemeinschaft von Hiltrud Hannus verabschiedete. Schulleiter Prof. Dr. Edzard Visser gab einen Überblick über ihren Lebenslauf und würdigte ihre Arbeit an der Schule.

Nach dem Abitur am Mayener Gymnasium nahm Hiltrud Hannus 1969 in Mainz das Studium der Schulmusik, Musikwissenschaft und Germanistik auf, das sie 1974 mit dem 1. Staatsexamen erfolgreich beendete. Das anschließende Referendariat absolvierte sie in Koblenz. Nach dem 2. Staatsexamen 1976 trat sie ihre Stelle am damaligen Staatlichen Neusprachlichen Gymnasium Mayen an und unterrichtete dort seitdem die Fächer Musik und Deutsch.
Prof. Dr. Visser hob neben ihrer fachlichen Kompetenz besonders den Aspekt der Kontinuität hervor. In den fast 37 Jahren ihres Schuldienstes war Hiltrud Hannus auf der einen Seite stets offen für Neuerungen, wog aber auf der anderen Seite genau ab, ob die Neuerungen sinnvoll genug waren, um sie umzusetzen und blieb ihrem Stil treu.
Das Prinzip der Kontinuität zeigt sich auch in den außerunterrichtlichen Bereichen ihrer schulischen Tätigkeit. So hatte Hiltrud Hannus über 25 Jahre die Fachkonferenzleitung Musik inne und leitete nun 36 Jahre lang das Schulorchester des Megina-Gymnasiums, mit dem sie alljährlich Konzerte in und außerhalb der Schule veranstaltete und die musikalische Umrahmung von Feierlichkeiten an der Schule gestaltete. Auf ihre Initiative hin finden seit 1980 die alljährlichen Verabschiedungskonzerte der Abiturienten statt. Mit gemeinsamen Konzerten zwischen dem Collège Privé Saint –Jacques in Joigny förderte sie über viele Jahre hinweg die deutsch-französische Freundschaft.
Diese lange Verbindung mit dem Schulorchester ließ Kollegin Beate Gottwald in einem kleinen Vortrag mitsamt einigen Bildern von den Anfängen bis heute Revue passieren. Musikalisch umrahmt wurde der Beitrag vom Schulorchester, dessen Mitglieder sich bei ihrer Leiterin bedankten und verabschiedeten.
Die Kollegen bedankten sich durch die Fachkonferenzleiter Klaus Reichelt (Musik)und Michael Brauns (Deutsch) sowie den Personalratsvorsitzenden Jan Hitzing mit persönlichen Worten und Präsenten bei Hiltrud Hannus und wünschten ihr ebenso wie der Schulelternbeirat und die Schülervertretung alles Gute für den neuen Lebensabschnitt.
Beschlossen wurde die Feierstunde, zu der auch ehemalige Kolleginnen und Kollegen geladen waren, mit einem musikalischen Gruß des Kollegiums.

(Gw)